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Wie Sie Ihre Visionen, Wünsche und Ideale finden, formulieren und erreichen
Lieber Barbara Schwarz,
geht es Ihnen auch so? Wenn Sie über Ihre Firma nachdenken, fangen viele Ihrer Überlegungen mit der Formulierung Eigentlich müsste ich ... an. Sie wollen z. B. mehr für die Neukundenakquise tun, mehr mit der Familie unternehmen ... Aber irgendwie kommen Sie nicht dazu. Lesen Sie jetzt, wie Sie mit 4 einfachen Techniken Ihre nächsten Ziele erkennen und Prioritäten setzen können. Hier finden Sie die besten Ideen für Ihr e Neukundenaquise!
1. Methode: Legen Sie Etappenziele fest
Sie wissen Barbara Schwarz, welches Fernziel Sie in 10 bis 15 Jahren erreichen wollen, z. B. nationaler oder europäischer Marktführer in Ihrer Branche zu werden. Aber die konkreten Schritte, die Sie für morgen und die nächste Woche planen müssen, um Ihrem Fernziel näherzukommen, kennen Sie noch nicht. Was tun? Hier hilft Ihnen die Salamitaktik: Zerlegen Sie alle größeren Ziele, Vorhaben und großen unübersichtlichen Aufgaben in kleine Scheibchen oder Zwischen-Ziele.
Diese können Sie dann Stück für Stück abarbeiten. Der französische Philosoph René Descartes formulierte bereits im 17. Jahrhundert die einzelnen Schritte der Salami-Methode. Sie sind bis heute gültig: Formuliere dein Ziel oder Vorhaben schriftlich. Zerlege die Gesamtaufgabe in einzelne, kleine Teile. Ordne die Teilaufgaben nach Prioritäten und Terminen. Ihr Vorteil Barbara Schwarz: Die Salamitaktik hilft Ihnen, große Ziele einfach zu strukturieren und über kleine Zwischenergebnisse zum Ziel zu gelangen.
2. Methode: Das Wichtigste zuerst Nun kennen Sie Ihre Aufgaben und Ziele. Sie haben auch eine Vorstellung, wie wichtig sie Ihnen im Einzelnen sind? Dann nutzen Sie die nach dem amerikanischen General und späteren US-Präsidenten Dwight D. Eisenhower (18901969) benannte Methode: Teilen Sie Ihre Prioritäten nach den Kriterien Dringlichkeit und Wichtigkeit ein. Dringende und wichtige Aufgaben müssen Sie als Chef sofort angehen und erledigen. Bei dringenden, aber weniger wichtigen Aufgaben besteht die Gefahr, d ass Sie sich von der "Tyrannei des Dringenden verschlingen lassen. Delegieren Sie diese Aufgaben an Mitarbeiter, da sie weniger wichtig sind. Weniger dringliche und wichtige Aufgaben müssen nicht gleich erledigt werden. Die können warten. Dies ist normalerweise der Regelfall. Schieben Sie die Erledigung dieser Aufgaben nicht unnötig auf, und verhindern Sie so Zeitdruck. Weniger dringliche und weniger wichtige Aufgaben müllen Ihren Schreibtisch zu. Wenn Sie erst einmal anfangen, sich mit Aufgaben dieser Kategorie zu beschäftigen, verlieren Sie leicht Ihr Ziel aus den Augen. Kümmern Sie sich um solche Aufgaben gar nicht. Werfen Sie die konsequent in den Papierkorb.
Ihr Vorteil Barbara Schwarz: Durch die Dringend/Wichtig-Analyse verschaffen Sie sich sehr schnell einen Überblick, mit welchen Aufgaben Sie Ihren Arbeitstag verbringen. Sie stellt ein Bild Ihrer Ist -Situation dar. Das ermöglicht es Ihnen, schnell zu reagieren und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.
3. Methode: Vermeiden Sie die Perfektionismus-Falle
Sie kennen nun die Rangfolge Ihrer nächsten Ziele. Doch müssen Sie diese immer zu 100 % erreichen? Nein, denn mit möglichst geringem Mitteleinsatz lassen sich oft maximale Ergebnisse erzielen. Diesem nach dem italienischen Ökonom und Soziologen Vilfredo Frederico Pareto (18581923) benannte Prinzip der geringsten Anstrengung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass in 20 % der zur Verfügung stehenden Zeit 80 % der Aufgaben erledigt werden können. Das heißt: Versuchen Sie, 80 % des Ergebnisses einer Aufgabe in den ersten 20 % der verfügbaren Zeit zu sammeln. Denken Sie danach ans Aufhören. Wenn etwas gut funktioniert, verdoppeln Sie den Einsatz. Revidieren Sie eine Entscheidung aber möglichst schnell, wenn Sie erkenn en, dass sie nicht funktioniert. Insgesamt werden Sie Ihr Ziel schneller erreichen.
Ihr Vorteil Barbara Schwarz: Diese Methode hilft Ihnen dabei, Überperfektionismus zu vermeiden und sich in Nebensächlichkeiten aufzureiben. Sie beenden eine Aufgabe (und delegieren sie eventuell), wenn Sie sie zu 80 % erfüllt haben.
4. Methode: Was soll Ihr Nachruf enthalten?
Dieses Verfahren klingt beim 1. Hören makaber. Es wurde von dem amerikanischen Psychologen Stepen R. Corvey entwickelt und ist höchst effektiv, wenn Sie überprüfen wollen, ob Sie Ihre Prioritäten richtig gesetzt haben. Nehmen Sie ein Blatt Papier. Stellen Sie sich vor, Sie befänden sich im Jahr 2045 und besuchten eine Beerdigung genauer ausgedrückt Ihre eigene Bestattung. Alle Ihre Mitarbeiter, langjährige Kunden, Freunde und Familienangehörige sind anwesen d. Fragen Sie sich nun, was Sie von diesen Personen jeweils in ihrer der Grabrede hören möchten.
Ihr Vorteil Barbara Schwarz: Durch dieses Verfahren bringen Sie relativ schnell heraus, was Ihnen in Ihrem Leben wichtig ist: Ihre ethischen Prinzipien, größere auch finanzielle Projekte und Vorhaben. Kurzfristige Ziele verlieren bei der Perspektive auf den eigenen Sarg automatisch an Bedeutung. Anhänger dieser auch Mission Statement genannten Methode empfehlen sogar, sich die Erkenntnisse auf eine Karteikarte zu schreiben und täglich durchzulesen.
Entnommen aus ISSN 1863-5334 © VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG
Mit freundlichen Gruss aus der UBIEE Zentrale
Dr. Michael U Dolgoruky UBIEE Corporation S.L. Founder & Chairman |